Unsere Vorbereitungsklassen - das 9+2 Modell

Mit dem „9+2 - Modell“ gehört ab dem Schuljahr 2012 / 2013 ein neuer, innovativer Ansatz zu unserem schulischen Angebot.

 

Schülerinnen und Schüler, die den Qualifizierenden Mittelschulabschluss erfolgreich erworben haben, können in den sogenannten Vorbereitungsklassen innerhalb von zwei Jahren den Mittleren Bildungsabschluss erreichen.

 

Der Terminus „9+2 - Modell“ bedeutet, dass alle Schüler die Mittlere Reife nicht nach einer 10. Klasse ablegen, sondern ein 11. Schuljahr anhängen. Das hat den großen Vorteil, dass für die Bearbeitung des Unterrichtsstoffs und damit der Prüfungsvorbereitung, die doppelte Zeit verfügbar ist. Positiver Effekt: Der Zeitdruck, der gerade in der M 10 groß ist, wird verringert.

 

Vorteile des „9+2 - Modells“

 

Klassenlehrerprinzip: Ein Lehrer ist hauptverantwortlich für die Klasse und deren Belange, er unterrichtet auch die Kernfächer Mathematik und Deutsch. Somit sind ein enger Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern und eine intensive Begleitung im Lernprozess möglich.

 

Veränderte Stundentafel: Die Schüler haben in den beiden Jahren 5 Wochenstunden Deutsch, 5 Wochenstunden Mathematik sowie 5 Stunden Englisch. Somit haben die Schüler innerhalb der beiden Jahre doppelt so viel Unterricht in den prüfungsrelevanten Kernfächern als Schüler der M10.

 

Berufsorientierung: Die Schüler wählen ein Praxisfach (Technik, Wirtschaft oder Soziales), in dem 3-stündig unterrichtet wird. Ziel ist dabei eine intensive Heranführung an die Arbeitswelt in dem jeweiligen Bereich (z.B. durch Praktika). In den beiden Jahren werden in der Schule und an Praxistagen in Betrieben Inhalte aus Lehrberufen angesprochen und teilweise direkt erfahren.

 

Intensive Wiederholungsphase zu Beginn des Schuljahres: Hier haben die Schüler in mindestens sieben Wochen (in Englisch sogar bis Weihnachten!) die Möglichkeit ihren Wissensstand zu überprüfen und zu vertiefen, da in den Hauptfächern Grundwissen aus den Klassen 8 und 9 nochmals aufgefrischt wird.

 

Wer kann sich für die Vorbereitungsklassen anmelden?

 

Grundvoraussetzung ist ein bestandener qualifizierender Mitteschulabschluss mit dem Notendurchschnitt 2,5. Bei schlechteren Durchschnitten können wir über eine Aufnahme individuell entscheiden.

 

Dies ist besonders bei folgenden Beispielen der Fall:

 

• Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund und

   noch nicht ausreichenden Deutschkenntnissen

• Schülerinnen und Schüler mit verzögerter Bildungs- und

   Leistungsentwicklung, sog. Spätzünder

• Schülerinnen und Schüler, die persönliche Probleme

   bewältigen mussten und müssen und deshalb mehr 

   Betreuung und Unterstützung benötigen

• Schülerinnen und Schüler, die längere Übungsphasen

   und mehr Unterstützung brauchen

• Schülerinnen und Schüler, die Englisch nicht im Quali

   gewählt haben,

• Schülerinnen und Schüler mit externem Quali